Die Hospizgruppe Treysa

  • begleitet auf Wunsch Schwerkranke und Sterbende zu Hause, im Krankenhaus oder im Altenheim
  • begleitet Menschen gleich welchen Alters, Nationalität, Konfession oder Weltanschauung
  • hilft den letzten Lebensabschnitt menschenwürdig und lebenswert zu gestalten
  • berät bei allen Fragen und bei Unsicherheiten von Schwerkranken und Ihren Angehörigen
  • unterstützt Angehörige und ist deren Gesprächspartner. Hilft bei Erledigung wichtiger Angelegenheiten

Unsere Hilfe ist vertraulich und kostet für sie nichts.

Sie sind wichtig,
weil Sie eben Sie sind.
Sie sind bis zum letzten Augenblick
Ihres Lebens wichtig,
und wir werden alles tun,
damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch bis zuletzt leben können.

(C.Saunders)

Was wir auch noch tun

Wir fördern die Hospizidee indem wir:

  • öffentliche Veranstaltungen zum Thema : Leben, Tod und Sterben durchführen
  • Ehrenamtliche für die  Begleitung Sterbender ausbilden
  • Informationen über andere Dienste zur Unterstützung Sterbender und Angehöriger  sammeln und weitergeben

Kontakt

Christine-Ann Raesch
Ambulante Hospizkoordination im Kirchenkreis Ziegenhain
Paradeplatz 3
34613 Schwalmstadt-Ziegenhain

Tel. 06691-9210272, Mobil: 0176 41 88 24 80
E-Mail: Christine.raesch@ekkw. de

Geschäftsführung:
Pfarrer Dierk Glitzenhirn
Tel.: 06691 – 9685692 oder 0176 – 10399676

E-Mail: Pfarramt1.Treysa@ekkw.de

Für Spenden:

Ev. Kirchengemeinde
Franz von Roques in Schwalmstadt

IBAN DE50520534580000009274
BIC HELADEF1SWA
bei der Stadtsparkasse Schwalmstadt

Verwendungszweck: Hospizgruppe

Die Hospizgruppe Treysa

….. ist eine Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Franz von Roques in Schwalmstadt. Sie fördert die Hospizidee durch öffentliche Veranstaltungen zu den Themen Leben, Tod und Sterben, indem sie Ehrenamtliche für die Begleitung Sterbender ausbildet und Informationen zur Unterstützung Sterbender und Angehöriger sammelt und weitergibt.

(Das Foto entstand beim 10jährigen Jubiläum der Hospizgruppe im Mai 2017)

Lichterkirche 2018

Am Silvesterabend versammelten sich in der Stadtkirche Treysa Menschen, die in Gedanken und auf Meditationswegen in der kerzenerleuchteten Stadtkirche vom alten Jahr Abschied nehmen wollten. Symbolisch konnten mit Hilfe von Steinen Lasten abgelegt oder zum Gebet Kerzen angezündet werden. Das Flackern von 400 Kerzen in gelben, blauen, grünen oder roten Farbtönen hüllte den Jahresübergang in ein geheimnisvolles Licht. Mit einem Abendmahl im Kirchsaal wurde von 80 Personen an Gottes Begleitung auf den gegangenen wie auch auf kommenden Wegen erinnert und ein gesegnetes neues Jahr erbeten.
(Text: Dierk Glitzenhirn, Fotos: Uli Köster)

 

 

 

 

 

 

 

 

Jubiläumsjahr (10jähriges Bestehen)

Im Laufe des Jahres sind es schlussendlich zehn „Stationen“ gewesen, mit denen die Hospizgruppe ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert hat. Zusammen genommen 550 Gäste sind gekommen, waren mit dabei und haben durch Gespräche ihr Interesse am Thema und die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zum Ausdruck gebracht. Stimmungsvolles und Anregendes lagen dicht beieinander.

Ein Festgottesdienst im Mai eröffnete den Reigen. Prälatin Marita Natt als Festpredigerin und ein Brunch in der Stadtkirche und auf dem „Kirchenbalkon“ machten zum Auftakt gute Laune bei bestem Wetter. Drei Kino-Filme im „Kino-Burgtheater“ folgten über’s Jahr und brachten auch Tränen („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „Still Alice“, „Das Beste kommt zum Schluss“). Nicht anders das „Gedenkmahl“ zum Ewigkeitssonntag, ein Trauercafé im Gemeindehaus, und auch die Veranstaltungen zum Jahresabschluss, die „Lichterkirche“ in der Stadtkirche Treysa und der Silvestergottesdienst im Hospiz Gilserberg. Vorträge zu „Kinder und Trauer“ (Pfarrerin Andrea Braner) und zur „Bedeutung hospizlich-palliativer Arbeit angesichts gesellschaftspolitischer Veränderungsprozesse“ (Dr. Eberhardt Schwarz) brachten neue Impulse und ermöglichten das ausgiebige Gespräch über die Arbeit. Ein Konzert mit „Pata Moto“, einer Soulformation mit Gesang (Florence Viereck) und Gitarre (Frank Sommerfeld), eröffnete den Advent.

Bei allen Veranstaltungen stand ein Büchertisch vom „Buchladen Hexenturm“ zum Stöbern zur Verfügung. Besonders erwähnt sei, dass alle Unkosten durch Zuschüsse der Diakonie Hessen getragen wurden, so dass Spenden und Eintritte vollständig für die Arbeit der Hospizgruppe Treysa zur Verfügung stehen! Vielen Dank für diese und andere Unterstützung und das große Interesse!

Dierk Glitzenhirn

Vertragsunterzeichnung Hospizkoordination

Fünf Vertragspartner unterzeichneten am Freitag, den 14.11.2014 in der Festungsschule in Ziegenhain einen Vertrag zur Zusammenarbeit in Fragen der Sterbegleitung. Die Hospizgruppe der Kirchengemeinde Franz von Roques in Treysa, die Hospizgruppe Gemeinschaftszentrum Frielendorf e.V., die Hospizgruppe St. Martin e. V. Neukirchen, der Verein Trauer- und Hospiznetzwerk Schwalm-Eder e.V. und der Kirchenkreis Ziegenhain beschlossen damit, dass künftig eine Person angestellt werden soll, um die ehrenamtliche Arbeit in der Sterbebegleitung zu koordinieren. …

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Koordination der Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain

Unter großem Einsatz und mit hohem Engagement wurde in den vergangenen Jahren die Hospizgruppe Treysa aufgebaut. Eine kleine Runde nahm vor etwa zehn Jahren den Gründungsimpuls für eine Hospizgruppe von Pfarrer Dieter Schindelmann auf. Mittlerweile existiert eine breite Hospizarbeit im Kirchenkreis Ziegenhain, bislang organisiert von drei unabhängigen Gruppen in Frielendorf, Neukirchen und Treysa. Ihre Arbeit in der Begleitung sterbender und schwer kranker Menschen wird beständig nachgefragt. Nun wurde vom Kirchenkreis mit Genehmigung der Landeskirche eine Stelle eingerichtet, um die Ehrenamtlichen in den drei Gruppen in ihrer Arbeit zu unterstützen und die Verbindungen zwischen den Gruppen zu pflegen. Dafür wurde die Sozialpädagogin Christine-Ann Raesch (Kassel) im Umfang einer halben Stelle eingestellt. Sie ist erfahren in der Begleitung von älteren Menschen. Für Menschen, die von Tod und Sterben betroffen sind, war sie in den letzten 15 Jahren in der kirchlichen Trauergruppenarbeit in Kassel tätig. Zur Zeit ist sie noch als Dozentin an einer Altenpflegeschule tätig. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Mit ihrer Familie hat sie in den 90er Jahren auch schon einmal in Treysa gelebt. Christine-Ann Raesch: „Aus dieser Zeit habe ich noch sehr geschätzte Verbindungen hierher und freue mich sehr auf die Arbeit in der Stadt und der Region!“ Sie wird nun einen Teil der Erstgespräche mit den Betroffenen und ihren Angehörigen führen. Sie organisiert außerdem die Begleitung der Ehrenamtlichen und ihre Fort- und Weiterbildung. Ihr Büro finden Sie im Dekanat in Ziegenhain, aber Beratungsgespräche können gerne auch zu Hause stattfinden.

Kontakt:

Christine-Ann Raesch, Ambulante Hospizkoordination im

Kirchenkreis Ziegenhain, Paradeplatz 3, 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain

Tel. 06691-9210272, Mobil: 0176 41 88 24 80

Abschied von Sternenkindern

Still geborene / fehlgeborene Kinder können einzeln bestattet werden. Dies kann selbstverständlich auch mit seelsorgerlichem Beistand geschehen. Sprechen Sie uns bitte an.

Kinder, für die es keine Bestattungspflicht gibt und für die die Eltern keinen besonderen Wunsch geäußert haben, werden aus dem Klinikum Ziegenhain zweimal jährlich in einem Gemeinschaftsbegräbnis auf dem Sternenkinderfeld in Treysa bestattet. Betroffene Familien werden dazu schriftlich eingeladen.

Elterngruppe / Selbsthilfegruppe Sternenkinder

Der Verlust eines Kindes vor, während oder kurz nach der Geburt ist einer der schwerwiegendsten Verluste, die Eltern erleben können. Zum unerwarteten Tod eines ungeborenen oder gerade erst geborenen Kindes kommt der Verlust der gemeinsamen Zukunft dazu. Je früher das Kind gestorben / die Schwangerschaft beendet ist, desto unsichtbarer ist oft der Schmerz nach außen.

Die Elterngruppe / Selbsthilfegruppe „Sternenkinder“ möchte durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit sich mitzuteilen, durch Informationen und Ideen einander weiterhelfen, Wege durch die Trauer und darüber hinaus zu finden. Der Gesprächskreis für Mütter und Väter, die ein Kind durch Fehl-, Früh- oder Totgeburt verloren haben, oder deren Kind kurz nach der Geburt verstorben ist, ist der Initiative REGENBOGEN „Glücklose Schwangerschaft“ e.V. angeschlossen.

Die Gruppe trifft sich einmal monatlich, an jedem ersten Montag im Monat (außer Schulferien) um 20 Uhr im Ev. Gemeindehaus Franz-von-Roques in Treysa (Töpferweg 19). Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von Religionszugehörigkeit. Betroffene Mütter und Väter sind bei den Treffen jederzeit herzlich willkommen, aus organisatorischen Gründen wird vor dem ersten Besuch um eine kurze telefonische Anmeldung oder um Kontaktaufnahme über E-Mail gebeten:

Alexandra Beuth, Doreen Horn und Henrike Tiefers

Tel. 0162 / 1555935

sternenkinder@kirche-fvr.de